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Whaazzzzuupp?!

12.09.2002: Noch eine mühsame Woche Gepard 5!

vergrössernEs gibt nur wenig Positives von der Front zu berichten! Fourier Rubin wurde durch Fouriergehilfe Barmettler ersetzt, der uns mit Nachspeisen (Berliner, Sacher- und andere Torten) verwöhnt. Man sagt die Stimmung der Truppe steht und fällt mit der Küche. Wenn das Essen nicht so gut wäre, wie es jetzt ist, wäre die Stimmung wohl noch schlechter. Weil an diesem Wochenende zwei zusätzliche Objekte durch die Festungswächter bewacht werden müssen, ist unsere Kompanie auch für die Objekte, die bis anhin durch das FWK betrieben worden sind verantwortlich. Deshalb wurden aus den bisherigen 3 und den beiden rückwärtigen Détachementen zwei grosse Détachemente gebildet. Die Folgen davon: Gestrichene Freitage und bis zu über 5 Nachteinsätze hintereinander. Es geht schon soweit, dass wir als flexible, vielseitig einsetzbare und belastbare Truppe betitelt werden! Den Spruch:"Ihr habt ja nachher 9 Tage frei!" macht die Sache auch nicht weniger mühsam!

 

06.09.2002: Wieder in Bern

Nach dem Einrücken nach den Ferien haben wir uns mit dem neuen Kader bekanntgemacht. Der grösste Teil besteht aus Zeitkader. Der Kompaniekommandant Hptm Chevillard ist bereits das dritte Mal dabei.

Am Montag und Dienstag wurde für Bern vorbereitet und viel geschossen. Am Mittwoch wurde alles für die Verschiebung nach Bern vorbereitet. Seit Donnerstag sind wir also wieder in Bern aktiv. Zusammen mit dem Festungswachtkorps überwachen wir wieder für 2 Wochen Botschaften. Wir sind nur noch für eine Botschaft und eine Residenz verantwortlich. Für mehr als 2 Objekte reicht unsere Anzahl Leute auch nicht aus. Schon jetzt stehen wir 8 Stunden pro Schicht und die "Wochenenden" sind recht kurz gehalten. Mit dem Blick voraus auf die nächste Woche Ferien ab dem 20.September werden wir aber auch 4 Nachtschichten hintereinander durchstehen.

Achtung: Der Besuchstag findet am Freitag, 11.Oktober in Chur statt und nicht wie fälschlicherweise publiziert am Donnerstag, 10.Oktober! Sollte jetzt aber definitiv sein...

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26.08.2002: Endlich Ferien!

vergrössernWieder eine Woche voll von Territorial-Ausbildung! Wir mussten den Eindruck bekommen, dass das Aufstellen der Zutritts- und Verkehrskontrollen wichtiger ist als das Betreiben dieser Anlagen.
Jedenfalls übten wir Dienstag bis Donnerstag anhand der Schaltzentrale des Flusskraftwerkes Reichenau bei Domat Ems den Bezug und den Betrieb von Objekten. Das hiess also mühsames Aufstellen und Abwarten, bis mal wieder ein Figurant wenigstens etwas Action brachte. Nachdem wir zweimal aufgestellt und einmal abgebrochen hatten, durften wir die Anlage wenigstens stehen lassen. Das gleiche galt für die Fahrzeuge und man durfte am Mittwochabend vom Kraftwerk zu Biwakplatz (und am nächsten Morgen zurück) zu Fuss gehen. Gegen Abend hörte der Regen, der sich den ganzen Tag mit Aufhellungen abwechselte, auf und das Biwak konnte bei trockener Witterung aufgebaut werden. Am Donnerstag verabschiedete sich unser höheres Kader von uns mit einer Grillade und 160 Liter Bier.

Am Freitag galt es vor dem Ausflug ins Festungsmuseum Crestawald bei Sufers die Kaserne zu reinigen und den Parkdienst an Fahrzeugen und Material durchzuführen. Weil die DD Kp 310 einen grossen Matverlust (anfänglich 35'000 Franken!) zu beklagen hatte, gab es wieder einmal eine Matkontrolle. Indem man kontrollierte, ob jeder sein Material hat, konnte natürlich festgestellt werden, ob in unserer Kompanie zu viel Material vorhanden ist!

Jetzt geniessen wir unsere Ferien und kehren dann am 1.September nach Chur zurück, um uns bis Donnerstag auf den zweiten, zweiwöchigen Einsatz Bern vorzubereiten.

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23.08.2002: 299 Tage Dienst

vergrössernDie DD Kp 310 hat heute um ca. 12 Uhr ihren verdienten militärischen Ruhestand angetreten und dementsprechend gefeiert!!

! !  !   !    F   E   R   I   E   N    !   !  ! !

Wir sind wenigstens für eine Woche entlassen worden!

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17.08.2002: Die erste Woche in Chur

vergrössernDiese Woche stand ganz im Zeichen von Territorialausbildung. Man repetierte bereits Gelerntes oder lernte es noch einmal neu (meistens ganz anders). Neben ein wenig NGST-Schiessen baute man also die ganze Zeit Zutrittskontrollen und Verkehrskontrollen auf und kontrollierte Autos. Es war also Ter-Gitter- und "Elefantenfüsse"-Schleppen angesagt. Nebst einigen Zwischenfällen (Die 30 Kilogramm schweren Betonelemente, die es braucht, um die Tergitter aufzustellen, sollte man sich nicht auf den Fuss fallen lassen und Nebelkörper sollte man nicht in Lagerhallen und 30cm vor Personen werfen) versprach das ganze nicht sehr viel Spannung. Freuen konnte man sich, wenn man als sogenannter Figurant eingeteilt war, d.h. als Schauspieler verschiedene Szenarien für die Kontrolleure darstellen konnte.
Diese Woche wurde auch wieder mal schön gezeigt, warum gewisse Leute sich für eine Offizierslaufbahn entschieden haben. "Tenuefigg" und das Erstellen der Zimmerordnung auf dem HV-Platz waren ein schöner Beweis dafür. Auch sollte man als Fotograf von solchen Geschehnissen Gefahrenzulage erhalten...

 

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