Whaazzzzuupp?!
06.07.2002: Adieu Savatan?! |
Die vielleicht (aller)letzte Woche in Savatan im Überblick
Montag | Vorbereitungen für die Inspektion durch den Kompaniekommandanten vom Dienstag | Dienstag | Inspektion: Beurteilung "sehr gut", als Belohnung dürfen wir am Abend das unbenutzte Gewehr putzen. Am Nachmittag war Seilwinden angesagt.
| Mittwoch | Gerade mal 5 Soldaten des V + T Zuges nahmen am Marsch teil! Der Rest konnte sich durch Fahraufträge und Kurieraufträge von der geführten Wanderung drücken. Die ca. 35km lange und flache Route führte vom Schloss Chillon, das zuerst besichtigt worden war, zurück nach Savatan. Jedenfalls dachten alle, dass man sich noch auf den Hügel, der sich über 30 km einfach nicht bedeutend nähern wollte, schleppen müsste. Schliesslich standen die Lastwagen dann aber in Lavey le village bereit, damit man auch zur rechten Zeit in den Fak. Ausgang gehen (besser humpeln) konnte. | Donnerstag | Am Morgen erhielten wir Information über den Einsatz in Bern. Der V + T Zug 110 bleibt nicht in St.Maurice wie vorige Woche fälschlicherweise in den News verkündet! Die Motorfahrer werden in Bern als Shuttle-Fahrer und die Verkehrssoldaten als Dienstgruppen-Soldaten (?) eingesetzt. Um uns auf die bevorstehende Aufgabe in Bern vorzubereiten absolvierten auch die Besatzer und Fahrer am Nachmittag den KompanieArbeitsPlatz, wo wir in einer Schnellbleiche lernten, wie wir uns vor den Botschaft zu verhalten haben. (Achtung Ironie!). Die Splitterschutzweste, die wir alle gefasst haben, wurde also doch einmal länger getragen! Am Abend genossen wir in Theorie wie man eine Vollpackung erstellt (!!) und pressten nachher all unser Material in die beiden Rucksäcke. | Freitag | Ordnungshalbtag: Den ganzen Morgen lang wurde geputzt und Material in die Container verladen, so dass für die Verschiebung am kommenden Montag schon fast alles erledigt ist. Am Nachmittag hatten wir Theorie mit Oberst i Gst Brun über die SWISSCOY/KFOR. Es ist fraglich, ob der französisch sprachige Teil überhaupt etwas mitbekommen hat, da in der High-"Ssstandart"-Powerpointpresentation sehr viele Abkürzungen verwendet worden waren. | Vorschau | Am nächsten Montag verschieben wir also nach Chur, die Füsiliere vorwiegend in den Piranhas! In Chur werden die beiden Kompanien 310 und 110 zusammengelegt und es steht noch Theorie und Ausbildung auf dem Programm. Am Donnerstag verschieben wir dann bereits wieder nach Bern, wo wir dann für 4 Wochen im Einsatz "Gepard cinque" sind. |
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30.06.2002: Die erste verkürzte Woche in der VBA und im Bunker |
Die erste Woche VBA begann (für die Meisten) erst mit dem Einrücken am Montagabend. Tatsächlich bedeutet die neue Führung eine grössere Umstellung! Deshalb müssen wir wohl flexibel sein und peinliche Zimmerinspektionen und die Fassung von Splitterschutzwesten und Tarnanzügen in Einheitsgrössen einfach hinnehmen. Jedenfalls haben wir am Dienstag unsere Fahrzeuge im AMP Hinwil gefasst. Wegen einer Fehlplanung durften wir von der Kaserne 1 bis zum Bahnhof St-Maurice marschieren. Dass man zu früh aufsteht, schmerzt nicht nur in den Kniegelenken! Am Mittwoch übten wir für die Inspektion wie man einen sog. Igel ums Fahrzeug macht. Das ideale Inspektionsthema für Fahrer, die normalerweise nie hinten drin sitzen. Am Nachmittag übten wir dann Bereitschaftsraum und tarnten unsere 2 Duros im Wald. Am Donnerstagmorgen haben wir dann während der Übung "Corrazza" die Radschützenpanzer begutachtet und ausgeräumt. Für die 10 Sekunden während denen wir das Verschieben im Panzer geübt haben, mussten wir natürlich den ganzen Morgen Splitterschutzweste, F-Sack, Kampfrucksack und Rucksack 90 mitschleppen. Wenigstens durften wir vorher kurz mit dem Piranha ausfahren. Am Nachmittag übten sich die Motorfahrer (und Vrk Sdt Oertle) in der Benutzung der Seilwinde. Am Freitag haben wir dann der Expo02 in Murten einen Besuch abgestattet. Wir besuchten die Ausstellung "Blinde Kuh", nahmen unser Mittagessen im Militärzelt ein, bestaunten die Militärausstellung (wo die schon lange ausgemusterte Durchdiener-Brochüre immer noch auflag) oder machten Sightseeing in der Stadt Murten oder auf dem Murtensee. Von den eigentlichen Ausstellungen sahen die meisten nicht sehr viel, da man meistens sein 1-Tages-Gratis-Ticket nicht für 3 Stunden anbrauchen wollte. Übernächste Woche schon verschiebt unsere Kompanie nach Chur, wo wir mit der Kompanie 310 für die Botschaftsbewachung (Gepard 5) zusammengeschlossen werden. Auch der V + T Zug geht mit und verschiebt dann voraussichtlich Ende Woche wieder nach St-Maurice (!), wo dann der Standort für Transportaufträge bis Ende August ist.
Link anschauen!! |
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21.06.02: Die RS ist vorbei !? |
Nach weiteren 8 Wochen FGA wurden wir während unserer zweitägigen Kollektivfahrschule auf einem Burghügel in Bellizona zu Motorfahrern und Verkehrssoldaten befördert! Das Fondue Chinoise des Zugsabends vom Dienstag hätte wohl etwas mehr genossen werden können, wenn nach dem Go-Kart-Fahren mehr Zeit vorhanden gewesen wäre und am Mittwoch Morgen nicht Fahrzeugabgabe auf dem Programm gestanden wäre!
Am Donnerstag hiess es dann Kaserne putzen und Abschied nehmen von Wangen! In Savatan angekommen, war natürlich kein Mittagessen für uns bestellt worden. Frisch gestärkt durch die Reste aus der Küche in Wangen gings an den Bezug des Bunkers! Wir haben zu Zwölft einen 28iger Schlag! Dafür noch weniger Platz für Wäsche, persönliche Gegenstände etc. als in Wangen! Wäre ja auch nicht so schlimm, wenn nicht die vollständig zerlegte Gamelle und die Feldflasche plus Becher einen Viertel dieses Platzes einnehmen müsste! Neben den zahlreichen Nachteilen eines Bunkers (kein Tageslicht, ca. 3 Minuten Weg um eine Zigarette zu rauchen, kein Handyempfang): Im Berg ist es auch bei diesen Aussentemperaturen schön kühl! Ansonsten wurde uns das neue (Miliz-)Kader vorgestellt und Infos zur VerBandsAausbildung. Unser V + T Zug wird nicht in Bern vor der Botschaft stehen müssen! Was uns aber genau erwartet, davon lassen wir uns überraschen! Hauptsache ist, das wir am Dienstag bereits wieder Fahrzeuge fassen, in Hinwil (ZH)!!
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15.06.2002: Die 15 Woche |
 Am Montag gings gleich richtig los! Praktische Fahrprüfungen und Geländepiste. Ausser 3 Personen haben alle im ersten Anlauf bestanden und alle Fahrzeuge haben den Offroadkurs unbeschädigt verlassen.
Am Dienstag war eine Kollektivfahrschule im Jura angesagt. Trotz den z.t. sehr engen und steilen Strassen und den vielen Baustellen kein Problem.
Mittwoch und Donnerstag standen ganz im Zeichen von WABRA. Das heisst Container (Wechsel Abrollbehälter) aufladen, Container abladen, Container auf Anhänger laden. Am Mittwochnachmittag kam Oberst i Gst Zumstein zuschauen (=Inspektion). Deshalb mussten die Verkehrssoldaten auch wieder mal ihre Manövrierfähigkeiten und ihre Geographiekenntnisse unter Beweis stellen.
Den ganzen Donnerstag und Freitagmorgen waren die Verkehrssoldaten unterwegs, um die Kollektivfahrschule vom nächsten Montag bis Dienstag zu erkunden. Es sei nur so viel verraten: Es war/wird herrlich!
Am Wettschiessen vom Freitag konnten nur die 3 Personen teilnehmen, welche ihre zivile Lastwagen-Theorieprüfung im zweiten Versuch bestanden hatten. Der Rest trat ein zweites Mal zur praktischen Fahrprüfung an oder hatte Fahraufträge (nach Chur und Savatan).
Nächste Woche, die letzte Woche der FGA und hier in Wangen, erwarten uns die 2tägige Kollektivfahrschule und der Zugsabend, aber leider auch die Verschiebung zurück nach St.Maurice...
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07.06.06: Fertig Lustig!? |
Bereits die 6 Woche in Wangen: Zeit für Prüfungen: Alle Verkehrssoldaten haben ihre Motorrad und Puch (mit Anhänger) Prüfungen bestanden Die 3 ersten Motorfahrer haben ihre praktische Prüfung bestanden 8 von 11 haben die zivile Lastwagentheorieprüfung im ersten Anlauf bestanden.
Ansonsten standen Kollektivfahrschule, Einzelfahrschulen, Abschleppen und ein Sicherheitstraining in Veltheim auf dem Programm der Motorfahrer.
Für die Verkehrssoldaten galt es die Kollektivfahrschule zu erkunden und zu jalonieren. Deshalb durfte nochmals 50 Wegweisertafeln gereinigt und 100 mal die 3 magischen Buchstaben "DJ M" getupft werden.
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