Whaazzzzuupp?!
02.06.2002: Lieber spät als nie |
Die News von letzer Woche:
Motorfahrer: Fahren, Manövrieren, Theorie! Nächsten Freitag gilt's ernst: Die zivile theoretische Prüfung!
Verkehrssoldaten: Erkunden, Fahren (Grundkurs 3), Manövrieren, CUA (Panzererkennung). Nächsten Dienstag gilt's ernst: Motorrad- und Puch-Prüfung!
BAD NEWSNach Wangen kommen wir wieder nach St. Maurice!! Geplant ist dies für die gesamte Dauer der VBA (1 + 2). Wir hoffen alle, dass auch diese Planung nicht definitiv ist...
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24.05.2002: Die Frühlings-RS ist vorbei... |
Die Rekruten der Transport RS 86/286 haben ihre 15 Wochen bereits absolviert. Wir bleiben alleine zurück in Wangen. Schon deprimierend die Vorstellung, dass auch alle die Ende Juli in die Sommer RS einrücken noch vor uns fertig sind. Doch "schon" in 30 Wochen sind wir fix und fertig mit dem Militär!
Wie dem auch sei: Wir haben jetzt unsere Fahrzeuge endlich in Wangen und müssen nicht mehr immer zuerst nach Solothurn fahren!
Motorfahrer: Die bekannten Themen: Theorie und Fahren. Wobei diese Woche vor allem Manövrieren auf dem Programm stand, was erwartungsgemäss nicht auf Anhieb zu Erfolgserlebnissen führte. Am Donnerstag durften sich die Motorfahrer dann ein bisschen auf allen verschiedenen Fahrzeugen (10DM,Steyr,6DM,Iveco) im Rahmen einer Kollektivfahrschule vergnügen.
Verkehrssoldaten: Der Schwerpunkt dieser Woche lag auf der Erkundung. Ebenfalls wurden Einbahnbetrieb und Umleitung geübt. Auch haben sie, als direkte Anwendung des neu erlernten, die Strecke der Kollektivfahrschule der Motorfahrer jaloniert! Bei einem Kurzbesuch in Veltheim wurde das Brems- und Kurvenverhalten auf nasser resp. rutschiger Strasse betrachtet. Dank defekter Benzinpumpe durfte ein Puch auf einem Iveco zurück nach Wangen fahren! Auch haben sich die Verkehrssoldaten mit mehr oder weniger Erfolg in der Fliegererkennung geübt. Obwohl fraglich bleibt, ob der Luftraum den Kompetenzbereich eines Verkehrssoldaten nicht doch ein bisschen überschreitet...
Neues von den Besatzer: Ein unangesagter Kurzbesuch in Wangen der Piranhas führte zu einem ersten Wiedersehn. Die Besatzer geniessen in Bier äh Bière eine interessante Ausbildung auf ihren Radschützenpanzern u.a. zusammen mit Wachtmeister (und Feldweibelanwärter) Spalinger. Fotos von den Besatzern gibts hier!
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18.05.2002: Alltag in Wangen |
Die Woche der Motorfahrer: Wieder das übliche! Theorie, Einzelfahrschule (Rückwärtsfahren mit Anhänger), Kollektivfahrschule, FATRAN. Daneben durften sie auch eine Strecke jalonieren und das Verhalten bei einem Unfall (Unfallprotokoll ausfüllen...) üben.
Die Woche der Verkehrssoldaten: Montag und Dienstag war Verkehr regeln auf der Kreuzung angesagt. Wovor man anfänglich noch grossen Respekt hatte, stellte sich als lustige, wenn auch anstrengende Beschäftigung heraus. Auch die "Prüfung" auf einer Kreuzung mit abgeschaltetem Lichtsignal meisterten die Verkehrssoldaten mit Bravour. Ansonsten versuchte man sich diese Woche im Funken mit Funkpuch. Dabei machte die Technik (defekte Funkgeräte etc.) aber gerne einen Strich durch die Rechnung! Umso erfreuter war man, als dann während der ganztägigen Übungen doch wenigstens 2 (anstatt der vorgesehenen 3) Funkstationen miteinander kommunizieren konnten. Auch wurde das Manövrieren mit Anhänger und Soziusfahren - und Manövrieren mit dem Motorrad repetiert.
Leider kann ich hier nicht viel über die Mech. Füsiliere schreiben! Ich weiss nur, dass sie innerhalb der letzten 3 Wochen den Umgang mit der Panzerfaust geübt haben und eine Nachtübung mit Laserpointeraufsatz und Nachtsichtgerät hatten! Von den Besatzer wissen wir noch weniger!
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11.05.02: Ein Viertel ist geschafft! |
 Bereits ist die Woche 10 und damit ein Viertel unserer Dienstzeit geschafft....
Die Motorfahrer übten sich auf den Fahrschullastwagen mit Fahrlehrer, im Simulator (Fatran) mit Übelkeit und auf den Armeefahrzeugen in der Kollektivfahrschule. Neben der praktischen Ausbildung stand natürlich auch wieder viel Theorie auf dem Programm.
Die Verkehrssoldaten haben zum ersten Mal eine Strecke jaloniert, d.h. Wegweiser gesteckt, und auf mysteriöse Weise prompt einen Wegweiser verloren. Auch wurde neben dem Bedienen des Funkgerätes und dem Verkehrregeln auf Kreuzungen vor allem das Rückwärtsfahren mit Anhänger geübt. Leider noch nicht genug... Kollektivfahrschule mit Puch, Puch mit Anhänger und Sprinter und an Auffahrt mit dem Motorrad waren die eigentlichen Höhepunkte der Woche. Ein weiteres Highlight war der Eintausch des Mech. Füsel Spiegels gegen das Strassenpolizei-Schwert:-)
Ansonsten gibt es nicht allzu viel Neues zu berichten, ausser vielleicht, dass Oertle und Renggli endlich ihre Namenschilder erhalten haben, dass sich die Arbeit am Dienstagabend auf Mannschaftssport beschränkt und dass MTV jeden Tag die selben "Lieder" zum Frühstück bringt...
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03.05.02: Die erste Woche in Wangen a.A. |
Wir haben uns hier in Wangen schon gut eingelebt! Wir haben hier viel mehr Freiheiten und können bis um halb Sieben ausschlafen, wenn nicht Joggen entlang der Aare (2x pro Woche) auf dem Programm steht.
Diese Woche war für die Motorfahrer sehr theorielastig. Den grössten Teil des SDR-Kurses(Gefahrenguttransport etc.) verbrachten sie im Theoriesaal. Das Leiden hatte einen Sinn: Alle haben den Kurs bestanden. Am Freitag durften die Motis auch das erste Mal ihre Fahrzeuge sehen resp. fassen!
Die Verkehrssoldaten konnten ihre Puchs und die BMW-Motorräder bereits am Montag fassen. Auch haben sie bereits den Grundkurs 1 und 2 sowie eine Kollektivfahrschule absolviert. Und dies z.t. bei starkem Regenfall. (Dumm wenn der Regenschutz nicht dicht ist, gäll Oertle?!). Leider fühlte sich Rekr Karpf den ihm gestellten hohen Anforderungen als absoluter Motorradanfänger nicht gewachsen. Er entschied sich deshalb nach Savatan zurückzukehren, um dort die Ausbildung als Mech. Füsilier anzutreten. Wir wünschen dir viel Spass und, dass du deine Entscheidung nicht bereuen wirst!
Am Donnerstagmorgen hatten wir übrigens noch Inspektion. Oberst i Gst Zumstein himself und der neue Kadi Major Gendre durften eine modellhafte Zugschule geniessen! Auch die Sturmgewehrauslegeordnung war tadellos.
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